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Begegnung mit mir

Ich bin in mir zu hause

mit den Beinen fest auf dem

Boden

mit dem Kopf im unbegrenzten Himmel

und dazwischen unendlicher

Raum

in dem alles möglich ist

Inseide

Vor meinem Perlentor

wacht ein Papiertiger

und jetzt ?

Kronjuwelen

kronjuwelen.jpg

Nebelmorgen

Über Gewicht

schwerwiegend

ist

dass ich

mir

zuwenig

Gewicht

gebe

Regenbogen

Flüchtige Eindrücke

ein bleibendes Gefühl

Ein Schmetterling

der einem Sonnenstrahl folgt

die Froschkönigin

in Himmelblau

Begegnungen

Sie begegneten sich

spielten mit ihrem Lächeln

waren mutig

ließen zu

versuchten

versanken

warfen die Fremdheit aus dem Spiel

betrachteten die verschiedenen Seiten

sprangen zwischen den Welten

zwischen Wahrheit und Spiel

warfen ihre Altlasten auf den Tisch

und vergaßen sie

fingen an aus der Gewohnheit heraus zu handeln

obwohl sie es besser wussten

liebten und begehrten

ihr Blick begann sich im gleichen Maße zu trüben

wie er sich klärte

das Alte ging

ohne dass das Neue kam

und am Ende blieben sie hinter ihren Mauern

wie die Dinge sind

wir sind alle aus dem selben Holz

haben Rinden, Borken, Pilze

biegen uns im Sturm

und werden nass bei Regen

Co-Abhängigkeit

sag an

was hält dich

sag an

was tust du

sag an

konntest du je an dich glauben ?

für Bambi

es schläft dein Prinz

hinter der Mauer deiner Erwartungen

auf dem Bett deiner Hoffnung

und während du haderst

zertrampelt

sein weißes Pferd

den Weg

zu dir

Zauberunterwäsche

Gänseblümchenlaune

 

Schmetterlingslachen

Wolken schmecken

 

Honigküsse

Scherbenhaut

 

wieder unterwegs

wieder unterwegs

zum Ende des Regenbogens

zum Zutrauen  zu mir selbst

eine neue Reise antreten

eine neue Tür öffnen

mutig sein

-dem Glück begegnen !

Wehmutsklang

Zwischen Milchstern und Rotklee

eine rosa Tasse Kaffee

strahlendes Milchlicht

und die Reste des karamelsüßen Schlafes

herzhaftes Katzengähnen

auf den Teichen Algenrün

im Teller rote Apfelsüße

und den Geschmack von Honig im Herzen

Clownerie oder die Lust am Scheitern


 

 

Nie gibt er auf, der Clown

Er insistiert

Beginnt von vorn

Er wagt

Verliert

Nie gibt er auf, der Clown

Beginnt von vorn

Wird abgelehnt

Verlassen

Nicht berührt

Nie gibt er auf, der Clown

Beginnt von vorn

Verbirgt und zeigt

Stellt alles auf den Kopf

Nie gibt er auf, der Clown

Beginnt von vorn –

 

Man liebt ihn wenn er scheitert

 

 

 

 

Spiderwomen

moz-screenshot.pngLueg dr  mol des Spinnli a

wie  ` s so munter spinne cha

spinnt uffe, abe, spinnt hintre, fiere

spinnt hinterm Vorhang , vor de Düre

s` loßt sich durch niermets use bringe

us em spinne, spinne, spinne

hüterin


 

 

hin und wieder

bleibt eine tür geschlossen -

um das feuer  zu bewahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebendig

Auf Pusteblumen durch den Himmel schweben

ein Kleid aus seinem Blau schneidern

zwischen altmodisch gerüschten  Akeleien

auf Spinnwebenfäden wild schaukeln

auf einer Krötenhaut den Hang hinunter  sausen

und mitten in einem Meer aus rotem Mohn landen

Bilanz einer Woche

Unsichtbar

Leer

ohne Klang

Distanz

die Traurigkeit füllt meine Leere

Dämonenfütterung

die Sense sollte ich ansetzten

und euch die Köpfe abschlagen

damit ihr den Mund haltet

doch ich füttere euch

unaufhörlich mit meinen Gedanken

wie soll ich so meinen Kopf frei

und meinen Mund auf bekommen

Huflattichblüte

 

 

ist das nicht giftig ?

fragte sie

und zog an ihrer Zigarette

 

 

 

 

Die gute Tochter

 

Kein Raum zu wachsen

 

Kein Eigen-Sinn erlaubt-

 

doch saubere Hände

 

glatte Zöpfe

 

und blank polierte

leere Töpfe

 

 

 

 

Goldfischglas

Die Sicht ist frei
und doch gibt es keinen Weg hinaus

 


Sie

im Rücken offen

ohne Halt

stehe ich da

meine Gedanken

weggetragen

ich will sie küssen

ihr  sagen, dass ich sie liebe

doch sie zeigt sich mir nicht

Politik

Im Chaos der Zeit

sammeln wir Eierschalen

um damit

kochenden Stahl

zu transportieren

Barcardi - Cola



Wenn das Queue

die Kugel küsst

und der Veilchen

Sehnsucht  blüht

zeigt der Tiger

seine Krallen

– Klick –

reingefallen

 

Not-wendige

das Not-wendige TUN

- zeigt auch nur die andere Seite

Glashaut

meine Haut aus Glas

meine Welt hauchdünnes Eis

vorsichtig atme ich

um sie nicht zu schmelzen

vorsichtig bewege ich mich

um sie nicht zu zerbrechen -

doch auch Glas und Eis

sind manchmal härter

als man fühlt -

als mich heute morgen der Schlaf

aus seiner warmen Umarmung

in den Tag entließ

war schon die leise Ahnung da

mit weichen weißen Kristallen

deckt der Himmel die Erde zu

küsst Flocke um Flocke

die Stille wach

Frostmalerei

Heute hat der Wind

kalte Hände

er zeichnet Häkelspitzen

an mein Fenster

so zart

ein Hauch genügt

und sie sind fort

möglich

wer weiß wie Schneeflocken schmecken

und hören kann wie Samenkörnchen im Boden leise schlafen

der wird im Sonnenlicht glänzen

den Tag erkunden und

zu den Sternen reisen


Ich trage die Kronjuwelen in den Ohren

und ein Kleid aus goldenem Stroh

Meine Schuhe sind aus der fliehenden Zeit gemacht

meine Strümpfe aus Spinnweben

Ich trage den Mond in meiner Tasche

die Sonne um mein Handgelenk

Mein Regenschirm ist aus Krötenhaut

ich schlafe in einem Bett aus Fischgräten

In meinen Kopf haust der Schmerz

in meinem Gelenken fließt das Vergessen

Ich wohne im Durcheinandertal

in meinem Haus nistet die Vergänglichkeit

Der Schlaf ist mein Bester Freund

die Welt der Träume  meine Zuflucht

Der Regen spült meine Vergangenheit weg

der Nebel verhüllt meine Zukunft

 

-die Liebe zeigt meine Gegenwart-

 

 

 

 

 

Schweinegrippe

Schweinegrippe

 

Katzenjammer

 

Hundeelend

 

Spinnefeind

 

Saukalt

 

Vogelfrei

 

Affengeil

 

Ich bin zuhause zwischen Tag und Traum

Ich bin zuhause zwischen Tag und Traum

bin nah und fern

bin hier und dort

bin gestern, heute, übermorgen

bin vorne, hinten, unten, oben

bin gefangen

bin ganz frei

bin mitten drin und steh am Rand

im großen weiten Raum

meinem Zuhause zwischen Tag und Traum

Formvollendet

Den Tiger reiten

Den Vogel am Schwanz greifen

Die Schlange kriecht zu Boden

Einfache Peitsche

Die Affen abwehren

Schwebende Hände in den Wolken

Der Kranich breitet seine Flügel aus

Fliegen in die Diagonale

Den Fächer über dem Rücken ausbreiten

Die Nadel vom Meeresboden aufheben

Yin-Yang-Fische

Die Jadeprinzessin am Webstuhl

Buddha-Hand

Den Tiger umarmen

Schritt zu den sieben Sternen

 

 

Oktobernachmittag

Oktobernachmittag

unter eisblauem Himmel

singen goldene Blätter

round about oder das Hamsterrad des Lebens

Blind und unwissend
am Stock gehen

nicht weiterkommen

Tatkraft aufbringen
den Ton des Lebens formen

the mind is a monkey
zwei in einem Boot
über den Strom

Name und Form geben
aus allen Fenstern sehen
mit der Welt in Berührung kommen

den Pfeil im Auge
durstig
greifend nach den Früchten

immer wieder schwanger gehen
neu geboren werden-

bis wir uns selbst davon tragen

 

 

 

Krise / Umsteigen

Zwischen den Zügen

weißt du nicht

wohin die Reise

geht

nur eines ist sicher

1. Klasse

ohne


Wenn ich

in der

Nacht

meine  Kronjuwelen

beiseite lege

sehe ich

mich

mit Nichts

als mir

selbst

im Spiegel

doch wenn

der Spiegel

zerbricht

was bleibt ?

 

 

schön blöd


schön blöd

nichts anderes mache ich als ein

unauffälliges schüchternes mädchen zu sein

schön blöd

nichts anderes mache ich

als mich von mir töten zu lassen

ich hielt es für richtig

schön blöd

ich beginne deswegen damit

den richtigen Blick für

mich selbst zu bekommen

schön blöd

nichts anderes mache ich

um mich dann selbst zu verletzen

weil ich es für das einzig mögliche halte

schön blöd

ich tauche hinein

in den Schatten

toter vergangenheiten

und ersticke

ich bin es die

draußen lebt

und drinnen tot ist

schön blöd

nicht anderes mache ich

manchmal wache ich auf

mit dem anflug eines gefühls von

freiheit

und spüre

das ist vorbei…

………

müde bin ich geworden

wo ist einen Baum

der mit starken Wurzeln

meine Rast beschützt

Blätter

die mit ihrem leichten Grün

mir Luft zum Atmen bringen

Blüten

die mit ihrem Duft

mein Herz beruhigen

blauen Himmel

der meine Tränen fängt

Zeit

die mich mir selbst gibt

und Lachen

das meine Ohren füllt ?

Zivilisationsmüde

die Welt ist leer geworden

der Klang verloren

grau und kalt die Tage

die Lieder verstummt

nur die Raben

in den schwingenden Wipfeln

halten die singenden Linien

Dasein


Verborgenes

spricht zu mir

in lebendiger Sprache

ich suche das Blau

des Himmels

und finde

in jedem Antlitz

ein Mysterium

das Jetzt

ist meine Zeit

 

……

Die Gespenster der Nacht

heulten mir die Ohren voll

ich trat ihnen mit meiner Stimme entgegen

und verschaffte mir Ruhe

Warten


Meine Gedanken

liegen so rum

ob sie was sagen wollen ?

heb sie auf

leg sie wieder hin

hör nicht zu

ein neues jahr

ein neues jahr- ein neues glück ?

jeder nimmt sich selbst nur  mit -

was auch geschieht -

es ist  nur so wie man es sieht

Winter

Wenn die Kälte

die Natur zum Skelett

reduziert

siehst du dazwischen

die Menschen

klarer

Sie haben ihre bunten Blätter

fallen gelassen

und stehen da

mit geneigten Köpfen

November-Morgen-Licht

Die Welt

ein coloriertes Kinoplakat

unwirkliche Schönheit

Licht das Seltsames birgt

Bäume ohne Blätter

skelettiert

die Rosenknospe erfroren

ohne je zu blühen

Novembertage

Novembertage

den Kopf voll loser Blätter

keine Zeit zum Schreiben

Worte sind

die Muster

unser Geist

der Webstuhl

Gesangsstunde

Hab der gelben

Gummiente die Haut

über die Ohren gezogen

und der Geisha den

blauen Kimono geliehen

bin über die Falten

des Mopses

meiner Nachbarin

gestolpert

hab mich mit den letzten

Sonnenstrahlen bemalt

und bin vor Freude über die

Flaschenböden

der Whiskyfässer

gesprungen

hab mich mit

den Eichhörnchen

auf eine Nuss

unter den Blättern

der großen Buche getroffen

und später  leuchtete

mir dann blutrotgelb

das Pfaffenhütchen

auf meinem Weg

gegen den Strom

nach Hause

Weltwirtschaftskrise

Leere Tassen

friedlich umsäumt

von den Krümeln

genussvoll verzehrten

Kuchens

Lippenstiftspuren

krönen

Sektgläser

- mal wieder

entrüstet

der Weltpolitik

eine Harke

gezeigt

Seidenraupe

Mich zu öffnen

braucht Überwindung

erfordert Mut

macht mich angreifbar

und verletzlich

Mein Innerstes preiszugeben

läßt mich wachsen

macht mich stark

und selbstbewusst

-  eröffnet mir neue Wege -

Seidenraupendasein

manchmal ist es angebracht

sich in seine eigene Hülle zu wickeln

und ein bisschen zu spinnen

- das verlängert den Lebensfaden

.. die Vergänglichkeit klopft an die Tür

ich überhöre sie

beharrlich folgt sie mir

schmiede unbeirrt Pläne

- die Ouvertüre für das Ende ?

Bereit für den Tag

Schnell einen Lidstrich gezogen

Wangen gepudert

Wimpern getuscht

-Rüstung angelegt !

Baubeginn

Mein Haus ist aus Angst gebaut

Umgeben von einer Mauer aus Distanz

Gefüllt mit Zweifeln

Und stets zurückhaltend geschlossenen Türen

- fühle mich darin nicht mehr wohl

- mache Pläne für ein Neues

Gebaut aus Liebe

mit einer Haustüre aus Nähe

gefüllt mir Vertrauen

und Fenstern aus Offenheit

10 Sekunden 10 Minuten 10 Stunden 10 Jahre

10 Sekunden reichen :

um zu niesen

einem eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen

um einen Blick zu genießen

um in Panik auszubrechen

um einen Entschluss über den Haufen zu werfen

um etwas völlig zu verändern

ein neues Leben entstehen zu lassen

ein Leben zu beenden

um sich einmal um sich selbst zu drehen

10 Min. reichen :

um Trost zu spenden

um einen Kaffee zu trinken

zum Telefonieren

um ein Mittagessen zu kochen ( Rührei mit Brot )

um die Katzen zu füttern, den Komposteimer auszuleeren, 5 Halme Unkraut zu zupfen, den Tisch zu decken und einen Blick in den Spiegel zu werfen

um sich selbst den Tag völllig zu verderben

um ein Treffen mit guten Freunden zu organisieren

um einen Blumenstrauß zu pflücken

zum Haare schneiden

10 Stunden reichen:

um ans Meer zu fahren

um richtig auszuschlafen

um eine Wohnung zu streichen

ein oder 2 gute Bücher zu lesen

10 Tage reichen:

für eine Fastenkur

für einen Urlaub in Griechenland

für einen Meditationskurs

10 Monate reichen:

um Großeltern zu werden

um einen einigermaßen guten Wein reifen zu lassen

für eine Reise um die Welt

10 Jahre reichen:

für einen ganz guten Whisky

….. jetzt fällt mir nur noch ein, wozu sie n i c h t reichen ?

ratet mal    ?

 

 


Dyonsenfvinaigrette

Unter den großen Kastanienbäumen

Trifft sich der vorbeiziehende Duft

der Schweinshaxe mit dem Aroma

eines des Erfrischungstüchleins

und zärtlich berühren

die Flügel der Liebe

das Nichts im Jetzt

Vögel fliegen ohne Koffer

Ich habe einen Koffer

gefüllt mit Angst

um mich nicht zu weit von der

Gewohnheit wegzubewegen

gefüllt mit Zweifeln

um meine Unsicherheit stets

gut zu nähren

gefüllt mit Verwirrung

um immer genug Raum

für den eigenen Feind zu haben

doch ich weiß -

Vögel fliegen ohne Koffer

wo kann ich ihn abgeben ?

 

 

Bis zum Mond…

Langsam aber stetig trübte sich die

leuchtende Seifenblase

in der ich in diese Welt kam

es wurde dunkel in mir

ich schwor in diese Dunkelheit

niemals zuzulassen dass irgend etwas

dir dein Leuchten verdunkelt

nicht immer gelingt mir das

doch du nimmst es selbst in die Hand

lässt dein Licht niemals schwächer werden

und das Leuchten deiner Seifenblase

strahlt heller als Mond und weit darüber hinaus

und dieses Licht schenkte

meiner Seifenblase das Leuchten zurück

Samschtig

 

Huit hän ma wiida de ganz Tag

im Garte gschafft

Hän liabvull Hälmle um Hälme

Vo Unchrutt un was sonscht no

Dört wachst vo´s nit wachse sott

Us em Bode zoge

Hän ä huffe chleini Pfingstrosebabys

Us de Ackerwinde usgwicklet

Hän de Himbeeri zeigt

Vo de Bartl de Moscht holt

Hän grecht und Wegli trete

Un z´obe sin ma ganz scheen fertig gsi

Un so z´friede und glücklich

Und ma hän de ganz Tag

D Händ in de Erde ghätt

D Chopf im Himmel

Und Fueß uff em Bode

Feuer

Sie erzählt dir

von ihrem blutroten Flammenkleid

von der Reife des Lebens

und der Unsterblichkeit

erzählt  von der Sonne

dem Lachen der Wolken

Sie erzählt vom Grün

und dem Echo des Windes

nimm sie in dein Herz

und sie zeigt dir

die Unendlichkeit

feuer-2.jpg

…..

An einen Tag wie diesem

an dem dein Herz schmerzt

und deinen Augen verschleiert sind

und deine Füße wie Blei am Boden haften

an einen Tag wie diesem

kann es passieren

dass du dich nur bücken musst

um eine Rose vor deinen Füßen aufzuheben

und dein Herz wird leicht

und deine Augen klar

und du beginnst zu tanzen

Träume

Meine Träume

sind Nomaden

mit Anbruch des Tages

ziehen sie weiter -

doch manchmal hinterlassen

sie Spuren

und  dann gelingt es mir

ihnen zu folgen

..noch mehr Gelb

Bin heut

so glücklich unglücklich

so ruhig unruhig

so satt hungrig

so schön häßlich

bin heut

ganz laut leise

bin ganz jung alt

bin

fröhlich traurig

und ganz offen verschlossen

und hab es bemerkt- unbemerkt

Sein

Es ist das Jetzt

das lebt

Es ist der Schmerz

der stiehlt

Es ist die Freude

die gibt

Es die Einfachheit

die lässt

Es ist das Glück

das bleibt

Kerzenglühn…

Glühkerzenkontrollleuchten

Glühkontrollleuchtenkerzen

Glühleuchtenkontrollkerzen

Kerzenkontrollglühleuchten

Kerzenglühkontrollleuchten

Kerzenleuchtenkontrollglüh

Kontrollleuchtenglühkerzen

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Leuchtenkerzenglühkontroll

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Vergaserinnenbeleuchtung ?

Kürbisliebe

Der Kürbisprinz der Kürbisprinz

der schmeckt gar nicht nach Pfefferminz

er schmeckt nach Gelb und nach Melonen

und will in großen Blättern wohnen

da trohnt er majästestisch

und hält nicht viel von Fetisch

doch kommt daher dann die Prinzessin

weiß er vor lauter Liebe nicht wohin

er windet hin

sie windet her

und dann im Handumdrehen

sieht man ganz viele Schlingelchen entstehen

 

pict0226.JPG

Venushaarige

Ich bin die

die auf einem Bett aus Mohnblüten

den uralten Traum träumt

Ich bin die

die sich gestochen hat

mit der spitzen Wurzel

einer Quecke

Ich bin die

die bewacht wird

von einer Armee Himbeerwurzeln

Ich bin die

die mit den Jungfern im Grünen

über sich selbst schmunzelt…..

Lebenszeit (oder Alter ?)

die purpurvioletten

strahlen

der zeit

überziehen

mein grün

und lassen es

noch leuchtender

erstrahlen

 

 

Schweinewildeborstenbürste / Haarpflege

Bürsten bürsten.

Borsten borsten.

Bürsten Borsten Bürsten?

Borsten Bürsten Borsten?

Bürstenborsten.

Borstenbürsten.wild.jpg

Wildschweinborste.

Wildschweinbürste.

Bürsten Wildschweine Borsten?

Borsten Wildschweine Bürsten?

Bürstenborstenwildschwein.

Borstenbürstenwildschwein.

Borstenwildschweinbürste.

Bürstenwildschweinborste.

Schweinewilde Borstenbürste.

Wilde Schweineborstenbürste.

Wildschweinbürstenborste.

Wildschweinborstenbürste.

“Mädchenarbeit”

Es gibt Tage wie diese:

Im Bad ruft das Waschbecken:

Putz mich putz mich

Die Wäsche raunzt:

Wasch mich wasch mich

Bügel mich bügel mich

Staub treibt seinen Schabernack mit mir:

Ich bin hier und hier und schau her hier bin ich - ich bin Freund Überall

Die Küche jammert leidvoll:

Mach das Geschirr sauber wisch meine Flächen ab feg den Boden

Im Wohnzimmer flüstern die Bücher und Zeitschriften kreuz und quer durcheinander:

Lies mich, lies mich

All die Papiere auf meinen Schreibtisch schauen mich vorwurfsvoll an:

Ordne uns ordne uns

Der Kühlschrank gähnt:

Füll mich füll mich

Im Garten tönt es an allen Ecken:

Wann bin ich dran wann bin ich dran

An diesen Tagen

haben meine Ohren Löcher

Gelb

Bin heut

So unglücklich glücklich

So unruhig ruhig

So hungrig satt

So hässlich schön

Bin heut

ganz leise laut

bin alt ganz jung

bin

traurig fröhlich

ganz verschlossen offen

und hab es unbemerkt bemerkt….

……ohne…….

die feder ganz tief

in die seele getaucht

mit flatterndem herzen

das innerste nach außen

raum schaffen

Dienstag

An diesem Morgen

halten die Grashalme noch

lange die Regentropfen auf

ihren Blättern

An diesem Morgen

zeigt die Sonne ihr Gesicht

zart verschleiert

An diesem Morgen

ist die Erde schwer

von der Feuchte der Nacht

An diesem Morgen

versinke ich im eisigen Grau

meiner Gedanken

An diesem Morgen

wühlt der Schmerz

sich tief durch mich hindurch

An diesem Morgen

nehme ich den Kampf auf

An diesem Morgen

verliere ich…..

Himbären

Himbeer

Brombeer

Erdbeer

Grizzlybär

Braunbär

Eisbär

Kugelschreiber

Hubschrauber

Wurzeln

wurzeln

Blätter

blättern

Giraffen

gaffen

Dichter

dichten

O-Ringe auch !

Werden

Auf silbernen Schwingen

trägt die Nacht mich

durch Raum und Zeit

findet Ruhe auf den Zeitinseln

die mich nähren

während der trübe Bodensatz

der Erfahrungen

sich in der leuchtenden Blüte

des Seins verliert

das mich beschützt

auf meinen Wanderungen

durch ziellose Gedankenräume

tief im Herzen

keimt die Saat des Vertrauens

bedächtig webe ich einen Mantel

aus Liebe

damit der Frost der Gewohnheit

ihr nicht schadet

unachtsam

heute stellte ich mir selbst ein bein

drehte mich im kreis

spuckte mich an

warf mich auf den müll

fiel mir selbst zu last

riss mich auseinander

und hängte jedes stück einzeln an den zaun

Klare Entscheidung

Vielleicht

Vielleicht auch nicht

Oder doch

Besser nicht

Aber wer weiß

Sollte

Oder

Sollte nicht

Nein

Lieber nicht

Aber

Vielleicht

Vielleicht auch nicht

etwa doch

möglicherweise doch nicht

Es könnte ja

Nein

Ganz bestimmt nein

Obwohl

Es wäre möglich

Vielleicht

Vielleicht aber auch nicht

Nein

Ganz klar

Nein !

Ja !

Päonienschön…..

Dort wo das junge Gras

ganz zaghaft auf dem

sanft geschwungnem Weg

sein zartes Grün zum

Leuchten bringt

dort stehen sie

und wiegen sich im Wind

Froschkönigsflug

Trägt der Froschkönig einen Taucheranzug

oder eine Tarnkappe

hat er gar ein Kräutlein zur Hand

um sich unsichtbar zu machen

oder versteckt er sich hinter dem Drachen

der nachts um die Häuser fliegt

und traut sich nur im Traum zur dir

Hast du deine Prinzessinnenkrone vergessen

oder trägt du Scheuklappen

kannst du den Zauberspruch nicht mehr erinnern

hast du vergessen wie man fliegt

oder wagst du nicht mehr zu träumen

Elfchen

Blonde

jungen Frauen

kaufen Shampoo für

ihr blond gefärbtes Haar

um

vorsichtig

mit künstlichen

wild gestylten Fingernägeln

schön für die Nacht

zu

erscheinen

doch wenn

der frühe Morgen

graut und das Zwielicht

der

Wahrheit

ohne Erbarmen

alles zeigt was

wirklich unter der Schminke

steckt

offenbart

sich ihre

wirkliche reine Schönheit

und vielleicht erkennen sie

sich

selbst

Froschkönig

Mir war als Kind schon klar

das Frösche

die man an die Wand wirft

nicht zu Prinzen werden

Verwundert hat mich

dann doch

das Prinzen

mit der Zeit

zu Fröschen werden

auch ohne sie an die Wand zu werfen

für Dorothea

 

Die vergessenen Pfade der roten Koralle

Verlieren sich im Labyrinth der Unendlichkeit

Auf den Schaumkronen der Gestrigkeit

Erschaffen sie sich neu

Und verschenken auf den

silbernen Strahlen der Erinnerung

ihre blutrote Morgengabe

Unwiederbringlich….

ich hab euch weinen

gehört

als tief sich

die Zähne

der Säge

in euer Mark

gruben

euch töteten

um

Raum zu schaffen

für noch mehr

Zerstörung

..eins sein…

Ich spanne den Bogen

das nasses Gras

unter bloßen Füßen

ein kaum wahrnehmbarer Impuls

der Klang des Pfeils

die Zeit verschmilzt zur Unendlichkeit im Raum

ich ahne beinahe das Ziel hinter dem Ziel

Lost in time….

Hab mir aus meinen Erfahrungen

ein Hemd gestrickt

Langsam bekommt es Löcher

besser ich gebe es in die Altkleidersammlung

vielleicht kann es jemand gebrauchen

Drachenschuppen

Heute habe ich es versäumt mir selbst zu begegnen

Und morgen werde ich mich nicht erkennen

Ich schreibe Mondbuchstaben

Mit silbernen Federn

Auf phosphoreszierende Drachenschuppen

Gefunden in den tiefen Schluchten meiner Einsamkeit

Jenseits der lüsternen Fantasie

dort wartet mein Schatten

Nicht ahnend warum er schon vor langer Zeit verloren ging

Knote aus vergessenem Wissen ein Seil

Vielleicht kann ich ihn wieder an mich binden

VerlOstig

Der Froschkönig hat mir mein O gestohlen

ich will es wieder holen

ich gehe hin

und gehe her

doch finden - finden tu ich´s nimmermehr

da hab ich mir einen neues O gedacht

und es an einen sichern Ort gebracht

nun liegt es da so ganz allein

ach, könnte ich nur bei ihm sein !

Zeitfenster

Gestern schmückte ich mit den Sternen der kristallklaren Nacht

Und erzählte Geschichten aus längst vergangenen Welten

Heute ziehe ich mein Kleid aus Regenbögen an

Sattle mein Einhorn und fliege durch die Nacht

Morgen trage ich mein Alltagskleid aus Baumwolle

Hole meinen alten Benz aus der Garage und fahre zu Aldi

Nebelfrau

Mein Glück

wogt

im Tanz

der Schleier

die mich

umgeben

viele

hab ich schon

gehoben

verschenkt

verloren

zerissen

bekommen

gefunden

neue gewoben

nun will

ich

sie

noch einmal

heben

für dich

doch sie

geben

dir

den Blick

nicht frei

auf mich

Durcheinandertal

Ich trage die Kronjuwelen in den Ohren

Und ein Kleid aus goldenem Stroh

Meine Schuhe sind aus der fliehenden Zeit gemacht

Und meine Strümpfe aus Spinnweben

Ich trage den Mond in meiner Tasche

Und die Sonne um mein Handgelenk

Mein Regenschirm ist aus Krötenhaut

Und ich schlafe in einem Bett aus Fischgräten

In meinen Kopf haust der Schmerz

Und in meinem Gelenken fließt das Vergessen

Ich wohne im Durcheinandertal

Und in meinem Haus nistet die Vergänglichkeit

Der Schlaf ist mein Bester Freund

Und die Welt der Träume  meine Zuflucht

Der Regen spült meine Vergangenheit weg

Und der Nebel verhüllt meine Zukunft

In meiner Gegenwart wünsche ich mir mehr Grün

Und weniger Geräusche

…ich bin hier nur die Katze

meine Katze die

sitzt auf dem Gartenzaun

mein kater der

ist abgehaun

kommt zurück

voll großem glück

riecht nach parfüm

und nach rauch

was der kann

kann ich auch

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